Wie der bewusste Kopfwurf ins kühle Nass oder das verträumte Dahintreiben meine Gedanken beruhigen und neue Perspektiven schenken
Letzten Freitag, früh am Morgen, das Wasser noch ganz ruhig – und dann einmal den Kopf untertauchen, alle To Do´s für einen Moment vergessen. Genau das zeigt mein Bild vom See: Ein Handstand im kühlen Wasser, die Welt steht auf dem Kopf, nur die Beine ragen ins lichte Blau. Ein grandioser Start in den Tag! Für mich gibt es kaum etwas Besseres, als wirbelnde Gedanken im See zur Ruhe zu bringen und einen klaren Kopf zu bekommen.
Meine zwei liebsten Tipps für Gelassenheit im Wasser? Erstens: Den Kopf ganz bewusst unter Wasser tauchen – bringt meinen Kopf zur Ruhe und den Körper in den Moment. Zweitens: Sich einfach treiben lassen, auf der Oberfläche liegend, den Himmel betrachten, die Stille spüren. Beides bringt mir garantiert Entspannung, neue Perspektiven und lässt milde Ruhe einkehren.
Außerdem schenkt mir Wasser Raum für Verspieltheit. Und dabei stellt sich mir oft die Frage: Wasser scheint oft das Spielfeld der Kinder zu sein. Erwachsene bewegen sich oft eher zurückhaltend, lassen das ausgelassene Toben und kreative Erkunden meist den Jüngeren. Aber warum eigentlich? Im Wasser können wir unseren Körper beinahe schwerelos erleben und neue Bewegungsarten ausprobieren, fernab von der lästigen Schwerkraft an Land.
Verspieltheit hat dabei kein Verfallsdatum – laut Forschungen ist sie angeblich sogar ein echter Booster für das Wohlbefinden. Vielleicht braucht es daher ab und zu einen frechen Sprung, einen Handstand oder einfach ein verträumtes Treiben auf der Oberfläche, um zu spüren: Gelassenheit entsteht manchmal genau dann, wenn wir den Kopf frei bekommen und uns selbst erlauben, leicht und unbeschwert zu sein.
